Feministischer Kampftag 2021: Heraus zum 8.März!

Am 8. März ist Internationaler Frauen*kampftag. Seit über 100 Jahren kämpfen Frauen* an diesem Tag für ihre Rechte und tragen ihren Protest auf die Straße. Ging es im 19. Jahrhundert vorwiegend um die Forderung nach einem gleichen, anonymen, freien, aktiven und passiven Wahlrecht für Frauen*, ist der 8. März heute weltweit der Tag, an dem Frauen* und Queers für sexuelle Selbstbestimmung und Gleichbehandlung, globale Gerechtigkeit sowie die Anerkennung von Sorgearbeit, ein solidarisches Zusammenleben und politische Beteiligung streiten und streiken.

Auch im Jahr 2021 gibt es genug Anlässe für diesen Kampf: der faule Koalitionskompromiss beim Paragrafen 219a und das Fortbestehen des Informationsverbots über Schwangerschaftsabbrüche für Ärzt*innen, die anhaltende Gewalt gegen Frauen*, Mädchen* und Queers weltweit, sowie fehlende Anerkennung und schlechte Arbeitsverhältnisse im Bereich bezahlter und unbezahlter Care-Arbeit.

Wir sind am 8. März ums 17h auf der Kundgebung am Kesselbrink zu finden.

Achtet aufeinander und auf Abstand!

aktuellste Infos findet Ihr hier!

 

 

Gemeinsam feministisch kämpfen!

Kommt am 7.3. um 15 Uhr zur DGB Demo und schließt euch unserem autonomen Block an!

Und kommt am 8.3. um 13 Uhr zur Bürger*innenwache zum offenen feministischen Kaffeekränzchen!

Wie kann ich mich an dem Streik beteiligen?

Es sind nur noch 5 Tage bis zum 8. März. Vielleicht habt ihr euch auch schon gefragt wie ihr euch an dem Streik beteiligen könnt?

… geh nicht zur Arbeit, zur Schule, in die Berufsschule oder zur Uni, lass die Hausarbeit liegen, denk nicht für alle mit. Besuche uns in unserem Streikzelt auf dem Jahnplatz. Deine Kinder können sehr gerne mitkommen. Es wird eine Kinderbetreuung und Essen geben.

… komm zum autonomen Block auf der DGB Demonstration um 16 Uhr am Hbf

… informiere deine Freund*innen und Familie, deine Nachbar*innen und Kolleg*innen. Wenn du keine Möglichkeit hast, deine Arbeit zu bestreiken, kannst du trotzdem sichtbar machen, dass du dich mit dem Frauen*streik solidarisierst: häng ein Geschirrtuch aus dem Fenster – oder trag es an deinem Körper, trag ein lila Kleidungsstück oder Tuch.

… sei kreativ und zeig auf eine andere Art und Weise, dass du mit streikst!

 

Roter Montag am Montag den 04.03.2019 um 20 Uhr in der Extra-Blues Bar

Am Montag um 04.03. um 20 Uhr findet wieder ein Roter Montag statt. Diesmal sind wir dabei! Wir wollen den Film „Der Frauenstreik geht weiter“  mit euch schauen und danach über Aktionen am 08.03. sprechen. Kommt zahlreich und bringt eure Freund*innen mit!

Ein dicker Dank geht an labournet und OZZ Inicjatywa Pracownicza. Infos zum Film findet ihr hier:

https://de.labournet.tv/der-frauenstreik-geht-weiter

Nächstes Treffen am 28.02. im Kurdistan-Zentrum

Hallo,

unser nächstes Treffen findet am 28.02. wieder um 18:30 im Kurdistan-Zentrum statt. Wir freuen uns auf alle FLTI Personen, die Lust haben mit zu planen!

Our next meeting will be on February the 28th at 6.30 pm at the Kurdistan Zentrum.
Come and join, we’re happy to meet all WomenLesbianTransInter people who want to plan with us there!

Stellungnahme des Bündnis Frauen* und Queer Streik Bielefeld

Wir, das Bielefelder Frauen* und Queer Streik Bündnis, wollen an dieser Stelle klar und deutlich Stellung gegen autoritäre, partei-politische und vor allem antizionisch-antisemitische Positionen innerhalb des bundesweiten Netzwerk beziehen und uns von diesen distanzieren.

Wir distanzieren uns der Zusammenarbeit des bundesweiten Netzwerkes mit Unterstützer*innen der BDS Kampagne und kritisieren die Einladungspolitik des Koordinationskreises. Der Aufruf zum Frauen*streik in Bielefeld mit Blick auf die bundesweite Vernetzung hat unserer Einschätzung das Ziel, Frauen* diskriminerungssensibel zusammen zu bringen und ihre Rechte und Forderungen zu vertreten. Mit der Einladungspolitik, sowie einzelnen Postings auf Facebook hat sich der bundesweit agierende KO antizionistisch positioniert und von einem Kampf für „universelle Frauenrechte“ wegorientiert.

 

Wir begrüßen die Idee eines bewegungsorientierten Kampfes für universelle Frauenrechte und sind uns einig: Jede Form antisemitischer, antizionistischer sowie totalitärer Äußerungen einzelner Gruppen oder Personen – auch von Frauen* – ist auch mit kritischem Blick auf die Ziele einer offenen Bewegung zu befragen.

 

Wir schließen uns daher dem Positionspapier des Hamburger Bündnisses an und rufen alle anderen Ortsgruppen und Einzelpersonen auf, euch mit diesen Positionen auseinander zu setzen und ebenfalls Stellung zu beziehen. Wir rufen außerdem dazu auf, diese Positionen beim bundesweiten Netzwerktreffen in Berlin zu thematisieren.

 

Ein breit aufgestellter Kampf gegen das Patriarchat kann nicht mit Toleranz für Antisemitismus und autoritären Gruppen einhergehen!

 

Für den emanzipatorischen Kampf gegen das Patriarchat! Gegen jeden Antisemitismus und für den Feminismus!

 

gez. Frauen* und Queer-Streik Bündnis Bielefeld